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GSP paddelt auf dem Passader See

 

GSP-Drachenboote ein Hit beim „Unterricht am anderen Ort“.

Die Schüler der Klassen 7d und 8c der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) tauschten am vergangenen Mittwoch ihren Schulranzen mit der Sporttasche. Statt Füller, Zirkel oder Pinsel hatten die über 50 Schüler ein Holzpaddel in der Hand. In den beiden an der GSP selbstgebauten Drachenbooten stand einen Schulvormittag lang Paddeltraining im Vordergrund. Bei besten äußeren Bedingungen gingen die beiden Schönberger Schulboote auf dem Passader See auf Übungstour für die hoffentlich wieder bald wieder startenden offiziellen Regatten.

Fast zwei Jahre lang lagen die unzähligen Sportaktivitäten pandemiebedingt auf Eis. Auch die beiden Drachenboote lagen im Trockendock. „Wir sind eine landesweit anerkannte Sportschule und in vielen Sportarten aktiv. Nun wollen wir langsam wieder Normalität auch bei den Sportveranstaltungen in den Schulalltag bringen. Auch beim Wassersport. Immer unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben“, sagte GSP-Bootsbauer Bernd Unstaedt. So wurden die Schüler eine halbe Stunde vorm Einsteigen in die Boote von ihren Klassenlehrern Maike Wuttke (8c) und Uli Schröder (7d) getestet und eindringlich darauf hingewiesen den vorgegebenen Abstand außerhalb der eigenen Klasse/Kohorte zu wahren.

Unter Anleitung der beiden GSP-Sportpädagogen und Steuermänner Karsten Hagest und Bernd Unstaedt konnte dann ausdauernd und intensiv geübt werden. Da ging es überwiegend um die sportmotorischen Grundfertigkeiten Koordination, Kraftausdauer, Gleichgewichtsschulung und Rhythmusfähigkeit. Aber auch Wendemanöver, Starts mit unterschiedlichen Schlagabständen und Bremsmöglichkeiten wurden trainiert. „Einen Vormittag Sportunterricht. Das ist sehr effektiv und macht in der Gruppe richtig viel Spaß“, sagte GSP-Achtklässler Arvid Voges stellvertretend für beide Klassen. Die abschließenden Rennen gingen jeweils deutlich an das Boot mit dem älteren Jahrgang der Klasse 8c. „Wir sind natürlich älter und erfahrener und außerdem der amtierende Titelträger der landesweiten Kieler Drachenboottage. Aber man muss auch immer seiner Favoritenrolle gerecht werden“, sagte Klassenlehrerin Maike Wuttke.

Für GSP-Schulleiter Timo Hepp ist das „Lernen am anderen Ort“ ein unverzichtbarer Bestandteil eines lebendigen Schullebens. „Die Rahmenbedingungen hierfür stimmen am Passader See. Ich bin dem gesamten Ort und seinen Bewohnern und ganz besonders den Familien Göttsch und Tuschy überaus dankbar, dass sie uns mit der Lagerung der Boote, Westen und Paddel so unterstützen. Dieses Wassersportprojekt ist ein Gewinn für unsere Schüler und trägt überaus positiv zum Lernen und Großwerden bei“, sagt Timo Hepp. (Lü)