info@gsp-schoenberg.de
0 43 44 / 16 18

GSP-Berufsorientierung kommt an

GSP beim landesweiten Berufsprojekt dabei.

Stärken-Parcours für 130 Schönberger Siebtklässler.

Für die rund 130 Schüler des 7. Jahrgangs der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) aus Schönberg drehte sich in den vergangenen Tagen alles um die drei Fragen: Was macht mir Spaß? Was kann ich gut? Wie möchte ich einmal leben? Im Rahmen der Berufsorientierung nehmen die Schönberger Schüler am innovativen Projekt „Stärken-Parcours Schleswig-Holstein“ teil. Sie gehören damit landesweit zu rund 7000 Schülern aus 100 Gemeinschaftsschulen.

Das herausragende Berufsorientierungskonzept der GSP ist erst kürzlich mit dem Berufswahlsiegel-SH, der höchsten Auszeichnung des Landes für vorbildliche Berufsorientierung, gekürt worden. Auf diesen Lorbeeren ruht sich die Schule nicht aus. Immer wieder werden neue Bausteine entwickelt oder die Schule nimmt an neuen oder bewährten Berufs-Projekten teil. Aktuell dreht sich dabei alles um den 7. Jahrgang der GSP. „Wir starten an unserer Schule ganz bewusst sehr früh mit der Berufswegeplanung. In diesem sehr handlungsorientierten Angebot für die siebten Klassen lernen unsere Schüler ihre persönlichen Stärken kennen, werden mit ersten Berufsfeldern konfrontiert, erhalten Orientierungshilfen und stellen fest: es lohnt sich, sich für Ziele anzustrengen. Schade nur, dass der Stärken-Parcours in diesem Jahr nur digital stattfinden kann“, sagt GSP-Pädagogin Maike Wuttke, engagierte Fachleiterin für die Berufsorientierung an der GSP.   

So arbeiten die Schüler an einem ipad in einer Live-Veranstaltung an sechs digitalen Stationen. Begleitet werden sie dabei von zwei live zugeschalteten Berufsexperten vom Sinus-Büro für Kommunikation aus Köln. Im Mittelpunkt der Stationen steht immer der individuelle Schüler und seine Zukunft. An den sieben Stärken Ordnung, Hände, Fantasie, Reden, Dienste, grüner Daumen und Zahlen können die Experten jedem Schüler verschiedene Lebens- und Arbeitsbereiche zuordnen. Die Schüler und auch die Eltern erhalten dann eine detaillieret Auswertung der Ergebnisse. „Das macht richtig viel Spaß. Man kann sich ja nie früh genug auf das Leben nach der Schule vorbereiten. Ich habe gute Stärken im handwerklichen Bereich“, berichtet Leon aus der Klasse 7c über seine ersten persönlichen Ergebnisse.

Unterstützung erfährt das Projekt von den vielen Kooperationspartnern der GSP. Berufsberaterin Birte Deppenbrock von der Agentur für Arbeit ist dabei genauso an Deck wie Pädagogin und Berufsberaterin Nadine Dibbern vom JAW-Koppelsberg in Plön. Und auch schulintern ist viel Unterstützung vorhanden. GSP-Systemadministrator Benjamin Eberhard und die Schüler Jannik Rose und Till Schumacher aus der Klasse 11b sorgen für die einwandfrei funktionierende digitale Infrastruktur. „An unserer Schule helfen die Großen gerne den Kleineren und Frau Wuttke hat uns als Siebtklässler auch viel über Berufsorientierung beigebracht, da geben wir nun gerne etwas zurück“, sagen Jannik Rose und Till Schumacher.

Finanziert wird das Projekt vom Land Schleswig-Holstein und von der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit.

„Stärkenentdeckung, Berufliche Orientierung und Lebensplanung haben an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Ich bin sehr froh, dass wir dieses Projekt an unserer Schule durchführen können und danke meinen Schülern, ihren Eltern und besonders meinen Kollegen, die das Projekt beispielhaft organisieren, für ihr Engagement“, sagt GSP-Schulleiter Timo Hepp. (Lü)