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Erfolgreiches Testzentrum an der GSP

Testzentrum für Schüler in der Schönberger Sporthalle eröffnet.

Die rund 1400 Schüler der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) und der Schönberger Grundschule an den Salzwiesen haben seit dieser Woche bis zu den Osterferien die Möglichkeit einen freiwilligen Covid19-Antigen-Selbsttest vorzunehmen. In der Schönberger Sporthalle haben Schüler und Lehrkräfte hierfür in Windeseile nach den Vorgaben des Ministeriums in Kiel ein Testzentrum eingerichtet. Cora und Moritz aus dem zehnten Jahrgang der GSP, waren die ersten beiden Schönberger Schüler, die den Test unter der fachkundigen Anleitung von GSP-Lehrkraft Tobias Wilke durchgeführt haben. Beide Ergebnisse waren negativ. „Das gibt ein gutes Gefühl für die anstehenden Prüfungen. Toll, dass unsere Schule sich so für unsere Gesundheit einsetzt“, sagen Moritz und Cora. Insgesamt 600.000 Selbsttests hat die Landesregierung als wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung an die Schulen im Land verteilt. Lesen Sie weiter auf Seite….

Angebot auf freiwilliger Basis: knapp 400 Tests negativ. Auf dem Schönberger Campus testen sich die Schüler selbst.

Rund 600.000 Covid19-Antigen-Selbsttests hat die Landesregierung in dieser Woche mit Unterstützung des THW an die Schulämter des Landes ausgeliefert. Rund 2000 davon hat Schönbergs Schul-Hausmeister Stephan Mohr zu Wochenbeginn aus dem Schulamt in Plön abgeholt. Ziel: Noch vor den Osterferien sollen möglichst viele Schüler die Möglichkeit haben, einen Schnelltest an den Schulen selbst durchzuführen. „Die Selbsttests sind ein weiterer Baustein, um den Unterrichtsbetrieb aufrecht zu erhalten und ihn noch sicherer zu gestalten. Dadurch leisten wir auch einen gemeinsamen Beitrag zur Bekämpfung der Coronapandemie“, sagt Bildungsministerin Karin Prien.

Am vergangenen Montag sind die Schulen in Schleswig-Holstein über die Kampagne „#WIRTESTEN“ informiert worden. „Nach einer anfänglichen Skepsis haben wir uns dann doch schnell auf den Weg gemacht und die Turnhalle zum Testzentrum umfunktioniert. Die Selbsttests, die nur nach einer Einverständniserklärung aller Sorgeberechtigten und auf freiwilliger Basis durchgeführt werden können, sind recht einfach aufgebaut und daher gut an Schulen durchführbar. Letztlich hilft alles, was unseren Schülern in diesen schwierigen Zeiten ein wenig Sicherheit und Klarheit gibt“, sagt GSP-Schulleiter Timo Hepp.

Der Start am Montag gestaltete sich noch schleppend, nur wenige Schüler machten von dem freiwilligen Testangebot Gebrauch. „Das mag daran liegen, dass unsere älteren Schüler ihren Fokus derzeit eher auf ihre Abschlussprüfungen legen und jede Zeit nutzen, um sich noch intensiver vorzubereiten. Auch muss man sich erst an die vielen formalen Vorgaben gewöhnen“, sagt GSP-Pädagoge Tobias Wilke, der die Selbsttestaktion auf dem Schönberger Schulcampus federführend organisiert.

Im Verlauf der Woche wurde das Angebot immer besser angenommen. Insbesondere die Schüler der jüngeren Jahrgängen nutzen die Gelegenheit sich selbst zu testen. So waren bis zum Redaktionsschluss unserer Zeitung rund 150 Schönberger Grund- und gut 200 Gemeinschaftsschüler zum Test angetreten.

„Das Angebot wurde von Tag zu Tag besser angenommen und die Schüler haben die Tests sehr konzentriert und ernsthaft durchgeführt, auch wenn das Stäbchen im Nasenloch mal ein wenig gekitzelt hat. Alle Testergebnisse waren bis heute negativ. Ein Test musste wiederholt werden, weil er gar kein Ergebnis angezeigt hat und auch das war beim zweiten Durchgang negativ. Der hohe Aufwand lohnt sich“, zog Tobias Wilke eine erste positive Bilanz der Testaktion.

In der kommenden Woche haben insbesondere die Schüler des 13. Jahrgangs der GSP die Gelegenheit, einen Selbsttest durchzuführen. Für sie steht am Dienstag die erste schriftliche Abiturprüfung auf dem Stundenplan. Wie es nach den Osterferien mit den Testungen weitergeht, ist politisch noch nicht entschieden. Sollten flächendeckend genug Tests vorhanden sein, wäre ein häuslicher Test sicher am effektivsten und einfachsten. Am Schönberger Schulzentrum hat man nun aber Erfahrungen sammeln können und ist auf alle möglichen Entscheidungen gut vorbereitet. Nur über den Ort weiterer Testungen muss dann neu nachgedacht werde. Die Sporthalle soll und muss dann auch wieder den Sportlern von Schule und Verein zur Verfügung stehen. (Lü)