Für unsere 165 Schüler der sieben 8. Klassen stand in den vergangenen Wochen das „Wipo-Vorhaben 2025“ auf dem Stundenplan. Da geht es in erster Linie um einen vertieften Einstieg in die Berufsorientierung. Und die ist an unserer Schule landesweit einzigartig. Das wird auch durch die vom Ministerium in Kiel ausgeschriebene Zertifizierung der GSP als „Schule mit dem Berufswahlsiegel“ deutlich.

„Die Berufswahl ist ein Prozess, der sich über Jahre entwickelt. Wir fangen damit früh an und begleiten unsere Jugendlichen ganz intensiv auf ihrem individuellen Weg, den geeigneten Beruf zu finden. Die Herzstücke sind dabei die vielen praktischen Erfahrungen, die unsere Schüler an unserer GSP machen dürfen“, erklärt Wipo-Pädagogin Maike Wuttke. Sie ist der Motor der GSP-Berufsorientierung.

Das Wipo-Vorhaben ist eine Kombination aus praktischen Berufsfelderprobungen und einer Potentialanalyse mit Auswertung im Elterngespräch über Stärken und Potentiale der Schüler. So konnten die Achtklässler viele Erfahrungen in den Berufsfeldern Gesundheit/Ernährung, Soziales/Pflege, Hotel/Gastgewerbe, Technik/Medien/IT und Handwerk sammeln.

„Wir haben 330 Praktikumsplätze, für jeden Schüler zwei, akquirieren können, das ist landesweit einzigartig. Berufsorientierung soll bei uns auch viel außerhalb des Schulgebäudes stattfinden“, sagt Maike Wuttke und dankt den GSP-Kooperationspartner vom JAW-Koppelsberg, Hotel Steigenberger, Elektro Steffen, ASB, Offener Kanal Kiel, German Naval Yards, TKMS, Ostseeklinik Holm, sleep dream, UKSH, DFDS und Förde Sparkasse.

Neben der praktischen Berufserfahrung in den Betrieben und Einrichtungen konnten die Schüler durch viele Übungen und spielerische Aufgaben ihre Stärken und Fähigkeiten weiter kennenlernen. Durch das darauf spezialisierte Team des JAW-Koppelsberg erfuhren die Jugendlichen, wo sie bereits große Stärken haben und woran sie vielleicht noch arbeiten können. Da geht es um Teamfähigkeit, Kreativität, Zusammenarbeit, Ideenfindung und vieles mehr. Diese Analyse wurde dann zusammen mit den Eltern besprochen und in einem ansprechenden zweiseitigen Bogen zusammengefasst, der auch sehr gut für kommende Bewerbungen geeignet ist. „Die Einbindung der Eltern ist für uns ein hohes Gut, das klappt hier an der GSP hervorragend. Wir kommen jedes Jahr sehr gerne wieder zurück nach Schönberg“, sagt Abteilungsleiterin Nadine Dibbern vom JAW-Koppelsberg.

Und auch die nächsten Bausteine für den 8. Jahrgang sind bereits vorbereitet. Im Frühjahr steht ein Kniggekurs für die Berufswahl mit der Provinzial-Versicherung auf dem Stundenplan und im Frühsommer geht es dann in ein einwöchiges Praktikum.

Fazit: Für die Vorbereitung auf die Berufswelt ist die GSP eine tolle Wahl!

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Die Schüler des 8. Jahrgangs konnten sich auch bei handwerklichen Tätigkeiten beweisen.