Wieder einmal bereichert das Geschichtsprofil unserer GSP die Ausstellungsräume des Flandernbunkers in Kiel. Schon bei der Ausstellungseröffnung in der vergangenen Woche konnten die Schüler der Klasse 11b mit ihrer Lehrerin Alexandra Regling mit ihren Exponaten zum Thema „Was bedeutet eigentlich Heimat?“ die zahlreichen Besucher begeistern.

Seit einigen Wochen schon hatten sich die GSP-Schüler mit der Geschichte des östlichen Europas auseinandergesetzt. Sie haben eine Kursfahrt nach Stettin unternommen und mit der Zeitzeugin Frau Puschinski, die von ihrer Flucht aus Ostpreußen im Jahr 1945 erzählt, gesprochen. „Solche Begegnungen lehren uns mehr über das Leben und menschliche Widerstandskraft als jedes Lehrbuch“, war da aus dem Kreis der Schüler zu hören.

Und natürlich wurde auch eine Brücke zur heutigen Zeit geschlagen, wo wir täglich in Echtzeit mit Vertreibung, Flucht und Heimatverlust konfrontiert werden. Da werden die alten Schwarz-Weißaufnahmen von früher wieder sehr lebendig und bedrücken den Betrachter erneut. Wer seine eigene Geschichte und die Wunden, die sie gerissen hat, versteht, begegnet den Suchenden von heute mit einer ganz anderen Offenheit. Empathie ist der beste Schutzwall gegen Ausgrenzung.

Und nach all diesen eindrucksvollen Erlebnissen und Begegnungen wurde gemalt. Die Ergebnisse der tollen GSP-Künstler sind Hingucker, sind einen Besuch im Flandernbunker auf jeden Fall wert. Das können Interessierte noch bis zum 18. April tun.

„Ich bedanke mich im Namen der gesamten Schule ganz herzlich beim Verein Mahnmal Kilian e.V. und beim Team des Flandernbunkers, beim Kulturforum östliches Europa und natürlich bei allen Lehrkräften, die das Projekt begleitet haben und bei allen Schülern, die es durchgeführt haben“, freute sich GSP-Schulleiter Dr. Markus Oddey. (Lü)