
17. Juli 2025
Als Erste:r in der Familie ins Studium?
Erste:r in der Familie – und trotzdem studieren?!
(Jasmin Müller) Am 14. Juli hatten die Klassen 11b, 12a und 12c in der fünften und sechsten Stunde die Möglichkeit, die Organisation ArbeiterKind.de kennenzulernen und sich mit besonderen Fragen auseinanderzusetzen:
Was, wenn ich als Erste:r in meiner Familie studieren will – aber nicht weiß, wie? Antworten darauf gab es von Gloria die hauptamtlich bei ArbeiterKind.de beschäftigt ist, einer bundesweiten Initiative, die junge Menschen aus nicht-akademischen Familien auf ihrem Weg an die Hochschule begleitet. Organisiert wurde die Veranstaltung von Jasmin Müller,der Schülersprecherin der GSP mit Unterstützung von Frau
Wuttke.
„Ich selbst bin ein sogenanntes “Arbeiterkind” und habe durch eine Messe von dieser Initiative erfahren. Dass ich die Idee an unsere Schule bringen konnte, war mir ein persönliches Anliegen – weil ich selbst weiß, wie groß die Unsicherheiten sein können, wenn man als Erste:r in der Familie ein Studium ins Auge fasst.“
Was macht ArbeiterKind.de eigentlich? Die NGO unterstützt Schülerinnen und Schüler, die als Erste in ihrer Familie studieren möchten – mit Infos, Austausch, Ermutigung und einem riesigen Netzwerk. Die Ehrenamtlichen beraten z. B. zu Themen wie:
•Studienfinanzierung: BAföG, Nebenjobs, Stipendien
• Studienwahl: Waspasst zu mir?
• Studienstart: Stundenplan, Organisation etc.
Das Projekt war zweigeteilt. In der ersten Stunde informierte Gloria, offen und nahbar belehrt. In der zweiten Stunde hatten dann die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, direkt individuelle Fragen zu stellen. Viele konnten aus der Veranstaltung etwas für sich mitnehmen – egal ob sie sich für eine Ausbildung oder ein Studium interessieren. Das Ziel dieser Veranstaltung war die Information, dass es Wege und Unterstützungsangebote gibt.
Dieser Tag ebnete den ersten Schritt in Richtung Universität und machte Mut.









