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Feuerwehr macht an der GSP Schule

GSP nahm am landesweiten Aktionstag teil. Jugendfeuerwehr macht in Schönberg Schule.

Unter dem Motto „Jugendfeuerwehr macht Schule“ fand am vergangenen Mittwoch in Schleswig-Holstein der 1. landesweite Aktionstag der Jugendfeuerwehren statt. An der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg (GSP) waren die knapp dreihundert Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs auf Anregung der Jugendwehren aus Schönberg und Krummbek/Bendfeld in den Tag eingebunden. Und diese Unterrichtsstunden werden die Schüler so schnell nicht vergessen, denn die beiden Jugendwehren hatten sich unter der Leitung der Jugendwarte Manuel Mertineit und Michael Wessel ein nahezu einzigartiges Programm einfallen lassen und nicht nur den imposanten Fuhrpark der Wehren auf dem Schulgelände geparkt.

An fünf überaus spannenden Stationen erhielten die Schüler zudem vielseitige Informationen über die abwechslungsreiche Arbeit und die verschiedenen Aufgabengebiete der Feuerwehr. Besonders spannend: an einigen Stationen waren die Schüler auch interaktiv eingebunden, moderner Unterricht auf einem hohen Niveau. So durften auch Aaron und Felix aus der Klasse 6a mit zwei Feuerlöschern und in originaler Arbeitskleidung eigenständig einen kleinen Brand auf dem Schulhof löschen. „Das war richtig aufregend, wir haben das Feuer ohne Hilfe selbst löschen können, Feuerwehr ist cool“, sagten Aaron und Felix begeistert. An der Station Wasserspiele konnten die Schüler mit Hilfe eines großes Löschfahrzeuges einen Feuerwehr-C-Schlauch testen und mit verschiedenen Armaturen unterschiedliche Wasserstrahle ausprobieren. „Ich bin jetzt zwar pitschenass, aber es war toll, die Schläuche mal in der Hand zu halten, die sind schwer und daher war das gar nicht so einfach“, sagte Neele aus der Klasse 5c.

Währenddessen wurde unter der fachkundigen Moderation von Schönbergs Wehrführer Jörg Matthies auf dem Basketballfeld ein „Unfallauto“ mit schwerem Gerät komplett zerlegt und dabei demonstriert, wie eine eingeklemmte Person gerettet werden kann. Krummbeks Wehrführer Dieter Haasler und sein Team erklärten den Schülern an der neuen Treppe der Sternwarte das fachgerechte Anleitern und das Sichern und Retten einer Person aus einer großen Höhe. Alternativ wurde in wenigen Sekunden das aufblasbare Sprungtuch in die Vorführung eingebunden.

Einer von insgesamt fünf Höhepunkten war das Ausfahren der 30 Meter langen Drehleiter der Schönberger Feuerwehr, die erst weit über den Dächern des Schulgebäudes zum Stillstand kam und für großes Staunen unter den Schülern sorgte.

„Die Initiative unserer beiden Jugendwarte, uns an diesem Tag zu beteiligen haben wir sofort und gerne unterstützt. Das von der Jugend ausgearbeitete Konzept hat uns gleich begeistert und überzeugt. Wir sind sehr dankbar, dass sich auch so viele Mitglieder unserer aktiven Wehr für den heutigen Tag frei genommen haben. Der große Aufwand zahlt sich immer aus. In Schönberg sind 70 Prozent der aktiven Wehr vorher schon in der Jugendfeuerwehr gewesen“, berichtet Jörg Matthies und die beiden Jugendwarte Manuel Mertineit (Schönberg) und Michael Wessel (Krummbek/Bendfeld) sagten: „Feuerwehr ist immer auch Teamarbeit, das wurde heute wieder sehr deutlich. Wir bedanken uns bei allen, die zum großen Erfolg dieses Tages beigetragen haben und wir hoffen, dass einige Schüler nun auch den Weg zu uns finden“. Das konnte aus schulischer Sicht auch der stellvertretende Schulleiter Walter Rath bestätigen: „Schule ist ein guter Ort, um das Ehrenamt zu stärken und dafür zu werben. Da machen wir gerne mit und die heutigen Aktionen waren für alle Teilnehmer faszinierend. Ohne die Feuerwehr geht es nicht.“ (Lü)