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GSP beim SolarCup Landessieger

Verzicht auf Deutsche Meisterschaft: GSP-Schüler gewinnen SolarCup in Glücksburg und zeigen eine große Geste

Am vergangenen Sonntag traten gleich zwei Teams der Gemeinschaftsschule Probstei aus Schönberg (GSP) beim 10. SolarCup Schleswig-Holstein in Glücksburg an und maßen sich mit zahlreichen Schulen aus ganz Schleswig-Holstein. Der SolarCup stand wie jedes Jahr unter dem Motto Nachhaltigkeit und soll Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren mit alternativen Energiequellen und umweltbewusstem Umgang mit Ressourcen vertraut machen. So mussten die Solarfahrzeuge aus nachwachsenden oder recycelten Materialien bestehen.

Seit März hatten die technikinteressierten GSP-Schüler an ihren Solarfahrzeugen gebaut und getüftelt, sie planten, konstruierten und testeten. Mit einem Riesenerfolg: Das Schönberger Team Finja Absalon, Lukas Funk und Philine Rönfeldt trat mit seinem Probsteier Strohtraktor „Flinker Flotter Flitzer“ an der Flensburger Förde in der Gruppe 15-18 Jahre an und durfte völlig überraschend den Pokal mit nach Hause nehmen. Die Jury betonte besonders den regionalen Bezug zur Probstei, als auch die professionelle Posterpräsentation.

Im Kreativ-Wettbewerb galt es ein regionaltypisches Motiv kreativ umzusetzen. In der Gruppe 10-14 Jahre gewann das Team der Schule Heide-Ost mit ihrem fahrenden „Dithmarscher Deich“. Zwischen den beiden Siegern sollte nun das Los entscheiden, welches Team an der Deutschen Meisterschaft in Chemnitz teilnehmen darf. Den Schönberger Schülern war aber sofort klar: „Eine Teilnahme an den deutschen Meisterschaften wäre für uns und unsere Schule eine große Ehre, aber für die jüngeren Schüler aus Heide ein noch viel größeres Abenteuer. Daher verzichten wir auf den Startplatz und überlassen ihn der Schule Heide-Ost. Wir wünschen dem Team aus Dithmarschen viel Erfolg in Chemnitz und drücken ihnen die Daumen“, sagten Finja Absalon, Lukas Funk und Philine Rönfeldt.

Die GSP-Solarmannschaft mit Nico Engels, Sina Marten und Julia Weise trat mit ihrem Solarboot „Hydrophob“ gegen 39 andere Teams an und gelangte bis ins Achtelfinale. Der immer wieder einsetzende Wind hatte es allen Teams nicht leicht gemacht die fünf Meter lange Wasserbahn zu durchfahren. Trotzdem ist auch der Platz unter den besten sechzehn Teams ein toller Erfolg. „Dieser Wettbewerb hat richtig Klasse und unsere Schüler werden in der Vorbereitung zu echten naturwissenschaftlichen Künstlern. Der Erfolg hat ihnen wieder Recht gegeben und der Verzicht auf die Deutschen Meisterschaften ist eine ganz große Geste“, sagten die beiden GSP-Pädagogen Sven Meyer und Timo Müller. (Lü)