info@gsp-schoenberg.de
0 43 44 / 16 18

Erster Austausch mit Frankreich ein HIt

Bienvenue aux amis de College Marcel Marceron. Französische Schüler besuchen erstmals GSP in Schönberg.

An der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg (GSP) stand in der vergangenen Woche alles im Zeichen der Tricolore. Aus dem französischen Montfort-sur-Risle in der Normandie waren vom anerkannten College Marcel Marceron 24 Schüler und ihre Lehrkräfte Manuela Möhring und Julien Capredon im Rahmen eines Schüleraustausches zu Gast. Und die französische Delegation war ausnahmslos angetan von dem siebentägigen Besuch in Schönberg.

„Die Gastfreundschaft, die uns von der Schule, der Gemeinde und den deutschen Familien entgegengebracht wurde, war überwältigend. Alle beteiligten Schüler haben sehr viel gelernt. Wir wollen diesen Schüleraustausch nun fest im Programm beider Schulen etablieren“, sagten Manuela Möhring und Julien Capredon. Das konnte GSP-Schulleiter Wolfgang Wittmaack schon vor der Abreise zusichern: „Wir sind sehr an dem Austausch mit unseren neuen französischen Freunden interessiert. Er ergänzt und bereichert unsere internationalen Partnerschaften, die wir schon sehr erfolgreich mit China, Estland und Schweden pflegen. Ein großes Dankeschön an alle Kollegen, die den Besuch organisiert haben und besonders an die Familien, die unsere Gäste aufgenommen haben.“

Für das Programm war federführend GSP-Pädagogin und Französischlehrerin Kim Bühlow verantwortlich. Zusammen mit ihren Kollegen Julia Woltersdorf und Heinz Beier hatte sie einen attraktiven und umfangreichen Ablaufplan zusammengestellt. Nach der Begrüßung durch die GSP-Schulleitung und Schönbergs Bürgervorsteherin Christine Nebendahl wurde in der Schule in deutsch-französischen Kleingruppen zusammen gebastelt, gezeichnet, geschauspielert, Sport getrieben, gebacken und gelernt. Einen ganzen Vormittag lang roch die Schule da nach köstlichen Crepes, die nach einem Originalrezept der Normandie gebacken und verkauft wurden. Ausflüge nach Kiel und Lübeck, der Besuch des Heimatmuseums, eine Schiffstour, ein historischer Rundgang durch Schönberg und ein Familientag rundeten die vielen Aktivitäten ab.

Herzstück des Austausches war neben dem gemeinsamen Arbeiten an Projekten das Wohnen und Leben der Franzosen in deutschen Familien. „Durch dieses intensive Zusammenleben wurde die sprachliche Kompetenz enorm erweitert. Waren die Schüler zunächst noch etwas schüchtern, haben sie schon ab dem zweiten oder dritten Tag toll miteinander auf Deutsch und Französisch kommunizieren können. Zudem wurden die Fähigkeiten zur Toleranz und zum gegenseitigen Verständnis der beiden Kulturen weiter entwickelt und das partnerschaftliche Miteinander gefördert. Es haben sich in dieser Woche Freundschaften entwickelt“, freute sich Kim Bühlow.

So flossen beim Abschied am vergangenen Samstagabend am Schönberger Eekenring auch einige Tränen. Die aber sollten schnell getrocknet werden können. Schon im kommenden September reisen die deutschen Schüler mit ihren Lehrern zum Gegenbesuch in die Normandie an das College Marcel Marceron nach Montfort-sur-Risle. Bon Voyage. (Lü)