info@gsp-schoenberg.de
0 43 44 / 16 18

Die besten GSP-Volleyballer kommen aus der 10d

 

Klasse 10d gewinnt Pokale des GSP-Volleyballturniers.

Baggern, Pritschen und Schmettern stand am letzten Schultag vor den Osterfreien auf dem Stundenplan der fünf zehnten Klassen der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) in Schönberg. Traditionell beendet das Volleyball-Turnier der Zehntklässler, das in diesem Jahr federführend von GSP-Sportpädagogin Judith Stoll organisiert und durchgeführt wurde, die Hallensaison. Nach den Osterfreien stehen dann eher die Freiluftsportarten Leichtathletik und Fußball auf GSP-Schulsportkalender.

In gleich dreizehn Mannschaften hatten sich die rund einhundert Schüler des zehnten Jahrgangs eingeteilt. Fünf Teams spielten dabei in der Leistungsklasse mit Schülern, die schon größere Erfahrung in der anspruchsvollen Sportart haben, acht Teams spielten in zwei Gruppen auf Freizeitniveau. Auf drei Feldern parallel wurden die insgesamt 26 Begegnungen ausgetragen. Am Ende siegten in beiden Wertungstabellen die Schüler der Klasse 10 d von Sportlehrer Heinz Beier und Klassenlehrerin Jana Feige. „Wir haben in den vergangenen Wochen in allen Sportstunden kräftig trainiert und heute hat sich der viele Schweiß ausgezahlt. Ich gratuliere meiner Klasse zu den beiden Turniersiegen“, sagte GSP-Sportlehrer Heinz Beier.

Für den reibungslosen Ablauf aber zeigte sich Judith Stoll verantwortlich: „Volleyball ist eine tolle Sportart, die aufgrund der technischen Anforderungen schwerer zu erlernen ist, als andere Ballsportarten. Trotzdem ist es beachtlich zu beobachten, wie schnell unserer Schüler in den vergangenen Wochen stetig besser geworden sind. Wir haben heute tolle Ballwechsel gesehen. Ein großes Dankeschön an die Hausmeister für die Hilfe beim Aufbau und an die Schüler des Sportprofils des elften Jahrgangs für die Turnierleitung und das Schiedsrichtern“, sagte die engagierte Schönberger Sportlehrerin.

Und: Das Lehrerteam der GSP, das am Ende des Turniers gegen die Turniersieger vor rund 500 Zuschauern im Einsatz war, gewann die Partie nach gutem Spiel verdient mit 2:0. „Das war wichtig“, schmunzelte GSP-Schulleiter Timo Hepp nach Spielende. Die Abschlusstabelle des Volleyballturniers der 10. Klassen: A-Mannschaften: 1. Klasse 10d, 2. 10e, 3. 10b2, 4. 10b1, 5. 10a, B-Mannschaften: 1. 10d, 2. 10e1, 3.10e2, 4. 10a, 5. 10c1, 6. 10b, 7. 10a2, 8. 10c2. (Lü)

Schimmelreiter glänzt an der GSP

Storms „Schimmelreiter“ glänzt an der GSP in Schönberg.

Mit der überaus beeindruckenden Inszenierung des norddeutschen Literaturklassikers „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm gelingt dem fast schon professionellen Theater-Ensemble der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) aus Schönberg in diesen Tagen ein weiterer Leuchtturm der schulischen Theaterkunst. In knapp neunzig Minuten verwandeln die GSP-Theatermacher die leicht antiquierte Novelle aus dem 19. Jahrhundert in ein modernes, gut verständliches und kurzweiliges Theaterstück.

Die Themen von damals sind die Themen, die auch heute noch fortwährend aktuell sind. Es geht um Vertrauen, Missgunst, Neid, Fortschritt, Natur, Aberglaube und natürlich Liebe. Trotz großer Wiederstände vollendet der junge Deichgraf Hauke Haien den Bau des neuen Deichs. Das Meer scheint besiegt, Haukes Selbstzweifel aber nicht. Er schafft mit dem Bauwerk etwas für die Ewigkeit, geht daran aber am Ende zu Grunde. Oder nicht?

Schon die stimmungsvolle musikalische Ouvertüre lässt den Besucher eintauchen in die norddeutschen Niederungen der Stürme und Fluten, in die Welt der Kooge und Deiche. Man ist als Zuschauer gleich mittendrin in der mal schönen, mal gefährlichen Küstenwelt der Nordsee bei Husum. Das Bühnenbild besticht durch eine kluge Einteilung der verschiedenen Schauplätze, es gibt keine aufwändigen Umbauten, kein einziges Mal versperrt der schwere Vorhang den Blick auf die Bühne. Zeitgemäße Kostüme und sinnvolle technische Effekte unterstützen die Schauspieler in ihrem beispielhaften Wirken. Das Team auf der Bühne ist eingespielt, textsicher und schauspielert auf eine Art, die für ein Schultheater außergewöhnlich ist. Hauke Haien (Fynn Esch) und seine Frau Elke (Lotta Wolter) verzücken das Publikum mit ihrer sich langsam immer intensiver entwickelnden Zuneigung. Auch der alte Deichgraf (Jan Sizov), Ole Peters (Mika Timmermann), Vollina (Lucy Bertagnoli), Wienke (Lilly Hayn) und Jahwe Manners (Josie Dittmann) überzeugen, wie auch die kleineren Rollen, mit viel kreativem Talent und Empathie für das Theater. Bei den Zuschauern kommt das an. Ein lang anhaltender Beifall ist der Lohn der vielen Arbeit.

Regisseurin Katharina Klein-Rathke ist nach der Premiere erleichtert und überglücklich. „Die Herausforderungen für dieses anspruchsvolle Stück schienen am Anfang zu groß. Nun hat heute alles großartig funktioniert. Das beispielhafte Zusammenspiel aller Kurse unseres Theaters ist das Fundament dieses tollen Erfolges.“ Das bestätigte auch GSP-Schulleiter Timo Hepp, der seine Glückwünsche persönlich überreichte. „Ich bin tief beeindruckt und begeistert. Diese Inszenierung ist ein Glanzstück für unsere Schule, ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten. Besonders schön finde ich die Räume, die das Stück für viele persönliche Interpretationen lässt.“          

Die Mitwirkenden des GSP-Theaterstücks „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm:

Regie und Schaupiel (Leitung: Katharina Klein-Rathke): Kea Siedschlag (Großmutter), Maja Arp (Enkelin), Julia Arp (Reiterin), Bella Marnitz (Schulmeister), Fynn Esch (Hauke Haien), Lotta Wolter (Elke), Jan Sizov (Deichgraf), Mara Gruber (Tiens Jans), Mika Timmermann (Ole Peters), Lucy Bertagnoli (Vollina), Lara Schröter (Iven), Anton Schlag (Carsten), Josie Dittmann (Jahwe Manners) und Lilly Hayn (Wienke). Bühnenbild (Leitung: Jeanny Hill): Floyd Hagen-Hurley, Emma Kuhn, Lilly Catharina, Steffen, Charlotte Wohlert, Keven Hilbert, Nadja Triloff, Sina Katharina Kenklies, Rika Sämer, Anna Schildknecht, Ben Luca Nohns, Leonie-Fabienne Niggemann, Vivien Bern, Emely Nohns, Lilly Werner und Esther Fimm. Kostüme (Leitung: Leonie Sommerwerck): Alicia Boldt, Maryam Bukhor, Milana Eichhorn, Lynn Wießjahn, Lea Pries, Alina Schlünzen, Chiara Neubert, Emma Wildner, Lisa Meyer, Mailin Schnoor und Bahar Ajeli. Technik (Leitung: Cai Lamp): Marlene Klupsch, Justin Cedrik Schümann, Cagdas Ciragóz, Yannick Diener, Lea Hassencamp, Moritz Kay, Arvid Prepens, Till Schumacher, Torge-Alexander Möller, Christoph Göttsch, Silas Rommel, Dennis Sebastian, Fabio Slowig und Hinrich Stoltenberg. Musik (Leitung: Marcus Bense): Cora-Michelle Albrecht, Ali Deaibis, Martha Dorothee Holst, Mettje Marie Arendt, Finja Bahruth und Sarah Hirt. Gastmusiker: Joris Boldt, Ida Holst, Henrik Thoms und Triada Gkazos. Theater-Management (Leitung: Sabine Lükemann): Maria Elisa Bruna, Tjark David Heinemann, Luna Amelie Bunjes, Anna-Lena Bebeniß, Lewin Tobias Jahn, Christoph Kühl und Ayleen Jansen. (Lü)

"Der Schimmelreiter" ist auf der GSP-Bühne zu sehen

„Der Schimmelreiter“ kommt in Schönberg auf die Bühne.

Das beliebte Theaterensemble der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) in Schönberg bringt in seiner diesjährigen Frühjahrsproduktion „Der Schimmelreiter“ vom norddeutschen Schriftsteller Theodor Storm auf die Bühne. „Der Schimmelreiter ist in Norddeutschland das bedeutendste Buch. Vielleicht hat es ja ein bisschen Staub angesetzt, seit es Theodor Storm damals geschrieben hat. Wir haben ihn für unsere Inszenierung ordentlich durchgerüttelt und erneuert. Wir freuen uns sehr, ein Stück aus Schleswig-Holstein aufführen zu können und sind mit den Proben prima im Zeitplan“, sagt GSP-Theaterregisseurin Katharina Klein-Rathke.

Da geht es nun um einen, der gegen Aberglauben und Stillstand aufsteht. Um einen, der eine Idee hat und diese gegen alle Widerstände in die Tat umsetzt. Der etwas schafft für die Ewigkeit und doch daran zu Grunde geht. Das kann auch seine Frau Elke nicht verhindern, die ihm stets treu zur Seite steht. Und ist da wirklich kein Frevel an seinem Werk?

Die Theaterkurse der GSP werfen einen ganz neuen Blick auf diesen Klassiker des Realismus. Sie haben nicht nur den Text entstaubt, auch Bühnenbild, Kostüme, Musik und Technik haben eine neue Interpretation gefunden.

Am Freitag, 29. März und Dienstag, 2. April um jeweils 19 Uhr wird das Stück auf die Bühne der schmucken Schönberger Schulaula im Friedhofsweg 6 gebracht. Karten kosten im Vorverkauf im Sekretariat der Schule immer montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr zwei Euro für Schüler und vier Euro für Erwachsene. An der Abendkasse 2,50 und 4,50 Euro. (Lü)