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"Zauberer von Oz" kommt auf die GSP-Bühne

Weihnachtsmärchen der GSP in Schönberg: „Der Zauberer von Oz“ kommt auf die Schönberger Bühne.

Weihnachtszeit ist an der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg (GSP) stets auch Theaterzeit. Das engagierte Theaterensemble der Schule bringt in diesem Jahr den „Zauberer von Oz“ auf die große Bühne. Derzeit laufen die Proben noch auf Hochtouren, damit rechtzeitig zur Premiere am kommenden Freitag, 30. November alles reibungslos funktioniert. „Wir sind gut im Zeitplan und unsere Vorfreude steigt stetig. Unsere Besucher dürfen sich wieder auf eine stimmungsvoll Inszenierung freuen“, sagt GSP-Regisseurin Katharina Klein.

Was ist zu tun, wenn plötzlich das Haus mit allem Drum und Dran von einem Wirbelsturm in die Luft gehoben wird und in einer zauberhaften Gegend landet? Und dabei auch noch die böse Nordhexe erschlägt? Ganz klar, die kleine Clara braucht Freunde und so macht sie sich auf den gelben Weg in die Smaragdstadt, um den großen, geheimnisvollen Zauberer um Hilfe zu bitten. Dabei kann sie sich auf ihre Freunde, den strohdummen Scheuch, den herzlosen Blechmann und den mutlosen Löwen verlassen. Ein fliegendes Haus? Eine Figur aus Stroh? Ein Löwe? Eine Smaragdstadt? – Die Herausforderung ist enorm und alle Theaterkurse der Gemeinschaftsschule Probstei haben sich seit den Sommerferien mit großer Begeisterung ins diesjährige Theaterabenteuer gestürzt.

Am Freitag, 30. November aber heißt es dann endlich: Bühne frei an der Gemeinschaftsschule Probstei. Der „Zauberer von Oz“ ist zu Besuch in Schönberg. Die Vorstellung in der Schulaula im Friedhofsweg 6 beginnt um 17 Uhr, die Theaterpforten sind ab 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4,50 Euro für Erwachsene, für Kinder 2,50 Euro. Im Vorverkauf im Sekretariat der GSP kostet der Eintritt 4 bzw. 2 Euro.

Am Dienstag, 4. Dezember findet ebenfalls um 17 Uhr die zweite öffentliche Vorstellung statt.

Alle Theaterfreunde sind ganz herzlich eingeladen, die GSP-Theatermacher freuen sich auf viele kleine und große Besucher ab vier Jahre. In den Pausen können sich alle Besucher von den wundervollen Leckereien des GSP-Fördervereins verwöhnen lassen. (Lü)

 

GSP beim "Bundesweiten Vorlesetag" dabei

Beim 15. „Bundesweiten Vorlesetag“ war die GSP erstmals dabei. Schüler der Klasse 12c waren „richtig tolle Lehrer“.

Zum bereits fünfzehnten Mal fand am vergangenen Freitag der „Bundesweite Vorlesetag“ statt. Erstmals an dieser schönen Veranstaltung dabei war unter dem Motto „Groß liest, klein darf zuhören“ auch die Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg (GSP). In den Genuss des Vorlesens kamen dabei die knapp 140 Fünftklässler der GSP. Die wurden eine Schulstunde lang von Schülern der Klasse 12c besucht, die dann in Dreiergruppen in den sechs fünften Klassen die von ihnen selbst ausgewählten altersgerechten Texte vorgetragen haben. „Im gesamten Gebäudetrakt unserer fünften Klassen war kein Mucks zu hören. Die Kleinen haben die Stunde vollauf und hoch konzentriert genossen und die Großen hatten neben der Lektüre auch noch Bilder zum Ausmalen während des Zuhörens mitgebracht. Das kam richtig gut an“, freute sich GSP-Deutschfachleiterin Claudia Wagner, die die Aktion federführend vorbereitet hat, über die gelungene Lesestunde.

Der „Bundesweite Vorlesetag“ findet seit 2004 immer am dritten Freitag im November statt und ist eine Initiative der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn Stiftung und der Zeitung DIE ZEIT. Mit der Aktion soll ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt werden. Die Hauptintention ist, die Freude und die Begeisterung für das Lesen, Vorlesen und Zuhören zu wecken oder zu erweitern. Das Konzept des Vorlesetages ist dabei ganz einfach. Jeder, der gerne vorlesen mag, schnappt sich eine Geschichte und lässt andere in den Genuss des Zuhörens kommen. Wie die Vorleseaktion gestaltet wird, ist frei beliebig. Auch der Ort des Vorlesens kann frei gewählt werden. Zumeist aber findet eine Veranstaltung in der Schule statt. So am vergangenen Freitag auch an der GSP in Schönberg.

„Wir haben im Unterricht kurz darüber gesprochen, wie wir so eine Stunde gestalten können. Da kamen viele Ideen unserer Oberstufenschüler, so dass sie die Stunde dann auch eigenverantwortlich geplant und durchgeführt haben“, sagt Claudia Wagner. Auch aus der Schülerschaft der Klasse 12c war die Rückmeldung durchweg positiv: „Wir sind am Ende unserer Vorlesestunde sogar noch in intensive Gespräche eingetaucht, haben noch in der Pause die Fragen der Kleinen beantwortet, das war richtig schön“, hieß es da. Das Kompliment gaben die Fünftklässler Tobias und Mia (Klasse 5c) stellvertretend für den gesamten Jahrgang zurück. „Die großen Schüler haben sich richtig viel Mühe gegeben und waren heute mit ihren Geschichten richtig tolle Lehrer“.

Übrigens: Die Schüler der Klasse 12c haben gerade das Thema „Faust“ abgeschlossen und müssen sich nun in den kommenden Wochen mit dem Abiturkorridorthema „Lesen und Literatur“ auseinander setzen. Der „Bundesweite Vorlesetag 2018“ war da der gelungene und motivierende Einstig. Klar, dass die Gemeinschaftsschule Probstei auch im Jahr 2019 bei der dann sechzehnten Auflage des Vorlesetages dabei ist. (Lü)

 

White Horse Theatre rockt GSP-Bühne

 

White Horse Theatre zog über 500 Schüler in den Bann. Premiere des englischen Theaters auf der Schönberger Bühne.

Die theaterbegeisterte Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) in Schönberg feierte am vergangenen Mittwoch eine weitere bemerkenswerte Premiere. Zum ersten Mal stand das mittlerweile weltweit anerkannte englischsprachige Theater „White Horse Theatre“ auf der wunderschönen Schönberger Bühne. Für die knapp 300 Schüler der fünften und sechsten Klassen spielten die vier muttersprachlichen Schauspieler (zwischen 23 und 29 Jahre alt) das spannende und humorige Stück „Honesty“.  Die rund 250 Schüler der GSP-Oberstufe ließen sich von Shakespeares tragischer Geschichte „Macbeth“ in den Bann ziehen.

White Horse Theatre ist ein mobiles pädagogisches Tourneetheater, das seit nunmehr rund vierzig Jahren englischsprachliche Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Gegründet 1978 vom Engländer Peter Griffith, der durch die Heirat mit seiner deutschen Frau in Nordrhein-Westfalen lebt, ist White Horse Theatre in den vergangenen Jahren zur europaweit größten Theatergruppe dieser Art geworden. Rund 400.000 Schüler schauen sich pro Saison die ansprechenden Aufführungen an. Auch in China und Japan ist das Theater bereits mit großem Erfolg aufgetreten.

Auf der Schönberger Bühne wirbeln Lottie Bourne, Jessica Millott, Toby Martin und Samuel Trooper bei ihrem Stück „Honesty“ mit großer Begeisterung über die Bühne. Die beiden Geschwister Tim (Samuel Trooper) und Annie (Jessica Millott) beobachten in einem Supermarkt, wie ein Dieb die Handtasche der Nachbarin stiehlt. Es entsteht umgehend „deep trouble“. Sie folgen dem Dieb und landen auf der Verfolgungsjagd mitten im London. Es geht mit wunderbar einfach, aber sehr aufschlussreich gestalteten Bühnenbildern vorbei an zahlreichen den Schülern durch den Englischunterricht bekannten Londoner Sehenswürdigkeiten. Am Ende gelingt es den Geschwistern nach vielen humorigen Szenen, den Dieb der Polizei zu übergeben.

Die einfache Geschichte ist eingebettet in einfache englische Dialoge, unterstützt durch viel Bewegung und aussagekräftige Mimik und Gesten. Auch die Fünftklässler, die erst seit einigen Wochen Englischunterricht erhalten, verstehen das Stück, können sich in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen. „Das war ganz toll. Ich habe vieles, aber nicht jedes Wort verstanden und doch die Geschichte verfolgen können“, freute sich Josy aus der Klasse 5c und zeigte sich auch in der anschließenden natürlich englischsprachigen Fragestunde mit den sympathischen Schauspielern sehr engagiert.

Nur eine Stunde später stehen die vier Schauspieler erneut auf der Schönberger Bühne. In Shakespeares Originalsprache wird nun die makabre Geschichte von den drei Hexen erzählt, die dem schottischen Feldherrn Macbeth eine glorreiche Zukunft prophezeien. Der aber nimmt sein Schicksal in die eigenen Hände ermordet König Duncan und damit gerät alles aus den Fugen, das Land stürzt ins Chaos. „Dieses Theater ist lebendiger Englischunterricht. Shakespeare ist verpflichtend im Oberstufenunterricht und mit diesen hervorragenden Schauspieler macht das doppelt viel Spaß. Besonders erfreulich war auch hier die anschließende Fragestunde, in der sich die Schüler prima auf Englisch unterhalten konnten und Tipps für die schuleigenen Produktionen einholten“, sagte GSP-Englischlehrer Robert Sweet und ergänzte, „ wir wollen dieses White Horse Theatre fest in unseren schulischen Terminplan etablieren. Es ist hier in Schönberg großartig angekommen.“ (Lü)